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Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Und das ist ein Problem, das wir lösen können.

27/08/2026

Der Ehrgeiz ist da. Der Wille ist da. Aber es bleibt alles beim Alten.

Eine groß angelegte Umfrage von Ipsos unter 1.800 belgischen Haushalten ergibt, dass nur 17 % der Belgier beabsichtigen, innerhalb der nächsten fünf Jahre auf ein umweltfreundlicheres Heizsystem umzusteigen. Das ist eine erschreckend niedrige Zahl, vor allem vor dem Hintergrund der derzeit diskutierten Klimaziele. 

Was hält die Menschen davon ab? Und was wäre, wenn es eine Lösung gäbe, die viel näher liegt, als wir denken?

Paar schaut sich die Rechnung an

Die Belgier sind nicht gegen den Wandel. Sie haben Angst vor der Rechnung.

Man könnte leicht zu dem Schluss kommen, dass sich belgische Familien kaum um das Klima kümmern. Aber das stimmt nicht. Die Bereitschaft ist durchaus vorhanden, stößt jedoch auf eine Mauer aus Unsicherheit, Komplexität und finanziellen Hürden.

Nicht weniger als 40 % der Befragten geben an, dass die Installationskosten sie davon abhalten, den Schritt zu wagen. Und das, obwohl 62 % in der Aussicht, ihre Stromrechnung zu senken, eine Motivation sehen. Die Menschen möchten Geld sparen und umweltfreundlicher leben, wissen aber nicht, wie sie das konkret angehen sollen. Mehr als die Hälfte (53 %) kennt die verfügbaren Fördermaßnahmen gar nicht. Fast vier von zehn Belgiern halten die Übergangsziele für unklar, und in Wallonien liegt dieser Anteil sogar bei 48 %.

Mathieu Baquet, Leiter des Bereichs Operations & Finance bei Antargaz, fasst es treffend zusammen: „Die belgischen Haushalte zweifeln nicht an der Notwendigkeit der Energiewende. Was ihnen fehlt, ist Klarheit darüber, wie sie dies konkret in ihrer eigenen Wohnung umsetzen können."

Diese Klarheit fehlt. Und solange sie fehlt, wartet man ab.

Ein Wandel mit zwei Geschwindigkeiten

Der Stillstand ist nicht nur ein Klimaproblem. Sie ist auch ein gesellschaftliches Problem.

Wer die finanziellen Mittel hat, wechselt zu einer Wärmepumpe oder lässt Sonnenkollektoren installieren. Wer diese Mittel nicht hat, heizt weiterhin mit Heizöl oder Erdgas und muss zusehen, wie die Rechnung steigt. So droht die Energiewende zu dem zu werden, was sie niemals hätte sein dürfen: ein Privileg für die Wohlhabenden.

14 % der belgischen Haushalte leben in einer Wohnung, die erst einmal gründlich renoviert werden muss, bevor überhaupt auf eine nachhaltigere Heizung umgestellt werden kann. Diese Familien stehen vor einer fast unüberwindbaren Herausforderung. Für sie kommt eine Wärmepumpe derzeit nicht in Frage.

Das dürfen wir nicht als unvermeidlich hinnehmen. Denn es gibt Zwischenschritte, die bereits jetzt bezahlbar und realisierbar sind.

warmtepomp

Warum eine vollständige Elektrifizierung kurzfristig nicht funktioniert

Die aktuelle politische Diskussion dreht sich größtenteils um ein einziges Szenario: die vollständige Elektrifizierung. Wärmepumpen, elektrische Warmwasserbereiter, Solarmodule auf jedem Dach. Das ist zwar eine schöne Zukunftsvision, stößt jedoch auf eine einfache Realität: Das Stromnetz ist noch nicht bereit dafür, die Erzeugungskapazitäten für erneuerbare Energien wachsen nicht schnell genug, und für einen Großteil der Bevölkerung sind die Investitionen zu hoch.

Eine Übergangsstrategie, die sich ausschließlich auf das Endziel konzentriert, verliert die Menschen auf dem Weg dorthin aus den Augen. Und diese Verluste spiegeln sich bereits in den Zahlen wider: nur 17 % i haben vor, innerhalb von fünf Jahren aktiv zu werden.

Wir brauchen einen differenzierteren Ansatz, der Raum für Zwischenschritte lässt, mit denen schon heute CO2 eingespart werden kann, ohne dass Familien ihr gesamtes Erspartes aufbrauchen müssen.

Elektroheizung

Propan: das fehlende Glied, das niemand sieht

Es gibt eine Alternative, die in der Energiedebatte kaum zur Sprache kommt, obwohl sie für Hunderttausende belgischer Haushalte einen unmittelbaren Unterschied bewirken könnte. Diese Alternative ist Propangas.

Propangas ist besonders interessant für alle, die heute noch mit Heizöl heizen. Die Umstellung von einem Heizölkessel auf eine Propangasanlage erfordert keine umfangreichen Umbauarbeiten am Haus. Die Technologie ist vergleichbar, die Installation ist relativ einfach und die Investition ist überschaubar.

Und das Ergebnis? Pro Kilowattstunde verursacht Propan 15 % weniger CO2-Emissionen als Heizöl. Das mag vielleicht bescheiden klingen, aber bezogen auf die Gesamtzahl aller belgischen Heizölverbraucher bedeutet dies eine enorme und unmittelbare Verringerung der Emissionen. Keine Theorie, keine Zukunftsperspektive: ein konkreter Gewinn, den Sie schon heute erzielen können.

Zudem ist Propangas eine bewährte, stabile Energiequelle. Für Haushalte, die nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sind, ist dies schon seit Jahren eine zuverlässige Lösung. Erfahren Sie, wie ein Gastank von Antargaz funktioniert und welche Möglichkeiten es für Ihr Zuhause gibt.

Bovengrondse tank

Biopropan: dieselbe Anlage, deutlich weniger Emissionen

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, landet bei Biopropan. Biopropan ist ein erneuerbares Gas, das aus organischen Restströmen wie Abfällen aus der Lebensmittelindustrie, Pflanzenölen oder Biomasse hergestellt wird. Es ist chemisch identisch mit fossilem Propan, was bedeutet, dass es ohne Anpassungen in einer bestehenden Propananlage funktioniert.

Und der Gewinn ist beeindruckend. Je nach Produktionsverfahren senkt Biopropan die CO2-Emissionen im Vergleich zu Heizöl um bis zu 80 %. Damit liegen die Emissionen auf einem Niveau, das mit bestimmten Formen von Ökostrom vergleichbar ist.

Dennoch ist Biopropan in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Aus der Ipsos-Umfrage geht hervor, dass 75 % der Belgier noch nie von Biopropan gehört haben. Wenn den Menschen jedoch erklärt wird, was es ist und wie es funktioniert, ist fast die Hälfte sofort dafür offen. Das ist ein enormes Potenzial, das derzeit ungenutzt bleibt.

Erfahren Sie alles über die Zukunft von Propan und Biopropan und entdecken Sie, wie sich Antargaz auf einen nachhaltigeren Energiemix vorbereitet.

logo biopropaan

Vom Abwarten zum Handeln: kleine Schritte, große Wirkung

Die Energiewende muss nicht in einem einzigen großen Sprung erfolgen. Ein realistischer Weg für viele belgische Familien sieht folgendermaßen aus: Heute von Heizöl auf Propan umsteigen, morgen auf Biopropan umsteigen, sobald dieses verfügbar ist, und langfristig vielleicht auf eine vollständig elektrische Heizung umsteigen, sofern die Technologie, das Netz und das Budget dies zulassen.

Das ist kein Verrat an den Klimazielen. Das ist Pragmatismus im Dienste des Klimas.

Denn ein Umstieg, der bereits jetzt 15 bis 80 % weniger CO2-Emissionen verursacht, ist immer besser als eine perfekte Lösung, die für den durchschnittlichen Belgier erst in zehn Jahren erreichbar ist. Sehen Sie sich unsere Tipps zum Energiesparen an und entdecken Sie, wie Sie Ihren Verbrauch schon heute senken können, unabhängig von Ihrem Heizsystem.

Antargaz glaubt an eine faire Energiewende

Wir bei Antargaz sind davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Energiewende kein Übergang nur für die „Happy Few“ sein darf. Sie muss für jeden Haushalt, in jeder Region und mit jedem Budget zugänglich sein.

Propan und Biopropan sind dabei kein Endpunkt, sondern ein entscheidendes und viel zu wenig beachtetes Zwischenstadium. Sie bieten eine konkrete, erschwingliche und unmittelbare Möglichkeit, die CO2-Emissionen zu senken, ohne dass Familien vor einer „Alles-oder-nichts“-Entscheidung stehen.

Entdecken Sie die Vision von Antargaz für nachhaltige Energie und erfahren Sie, wie wir zu einer Energiewende beitragen, die für alle realisierbar ist.

Haben Sie Fragen zu Propan oder Biopropan als Heizlösung für Ihr Zuhause? Werfen Sie einen Blick auf unsere häufig gestellten Fragen oder wenden Sie sich an Antargaz. Wir helfen Ihnen gerne.