Die Nachfrage nach Strom steigt: Wärmepumpen, Elektroautos, Induktionsherde, Sonnenkollektoren, höhere Belastung durch die Industrie... Das Stromnetz muss all diese Spitzen und Tiefpunkte zu jeder Tageszeit auffangen. Was aber, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt mehr Strom nachgefragt (oder eingespeist) wird, als das Netz sicher transportieren kann?
In diesem Blog erklären wir Ihnen auf einfache Weise, wie das Stromnetz funktioniert, was passieren kann, wenn das Netz überlastet ist, und welche Rolle Gas als flexible Energiequelle spielt.
Das Stromnetz ist ein riesiges Netzwerk aus Produktion, Transport und Verteilung.
Wichtig zu wissen: Strom lässt sich nur schwer in großem Umfang speichern. Deshalb muss das Angebot ständig mit der Nachfrage im Gleichgewicht bleiben. Wenn alle gleichzeitig laden, kochen und heizen, entsteht Druck auf Kabel, Transformatoren und Umspannwerke. Und wenn die Nachfrage nach Strom zu gering ist, kann dies zu Stromüberschüssen führen.
Eine Überlastung des Stromnetzes kann je nach Schweregrad und Ort unterschiedliche Folgen haben.
1) Spannungsprobleme und Qualitätsverlust
Wenn das Netz zu stark belastet wird, kann die Spannung sinken oder instabil werden. Folgen:
2) Sicherungen werden ausgelöst
Netze sind gesichert. Bei zu hoher Belastung können Systeme automatisch eingreifen, um Schäden zu vermeiden:
3) Abschaltung oder kontrollierte Unterbrechung (in seltenen Fällen)
In extremen Fällen kann eine selektive Abschaltung (Rolling Blackouts) erfolgen, um einen Ausfall eines größeren Gebiets zu vermeiden. Dies geschieht nicht „einfach so”, sondern ist ein letztes Sicherheitsmittel, wenn das Gleichgewicht wirklich gefährdet ist.
4) Strukturelle Auswirkungen: Wartezeiten und Einschränkungen
Auch ohne Stromausfall kann eine Überlastung des Stromnetzes zu folgenden Problemen führen:
Notwendigkeit einer Verstärkung des Anschlusses oder einer intelligenten Steuerung.
Gas (wie Erdgas oder LPG/Propan) kann auf zwei Arten helfen: im Energiesystem und bei Ihnen zu Hause oder in Ihrem Unternehmen.
Gasbefeuerte Kraftwerke können relativ schnell hoch- und heruntergefahren werden. Dadurch eignen sie sich:
Mit anderen Worten: Wenn das Stromnetz unter Druck steht, kann Gas (durch flexible Produktion) zur Stabilität beitragen.
Neugierig auf unser Gasangebot? Hier erfahren Sie alles darüber.
Möchten Sie (teilweise) unabhängig vom Stromnetz sein oder Ihr Risiko von Spitzenlasten verringern? Dann kann Gas eine praktische Ergänzung sein, zum Beispiel für:
Gas bedeutet nicht, „alles zu ersetzen”, sondern eine intelligente Kombination, damit Ihr Strombedarf zu Spitzenzeiten geringer ist.
Die Energiewende ist keine Schwarz-Weiß-Angelegenheit. Für viele Haushalte und Unternehmen ist eine Mischung am realistischsten. Hier sind einige typische Vorteile von Gas und Strom nebeneinander.
Strom – stark in:
Gas – stark in:
Die Kunst besteht darin, ein System zu wählen, das zuverlässig, komfortabel und zukunftsorientiert ist.
*Beachten Sie, dass Ihr Gas-Brennwertkessel (und möglicherweise auch Ihr Thermostat) in jedem Fall mit Strom betrieben wird. Der Verbrauch ist zwar sehr gering, aber Sie sind dennoch nicht vollständig unabhängig vom Stromnetz.
Lesen Sie mehr über die Vor- und Nachteile von Gas und Strom.
Auch Sie können selbst dazu beitragen, die Überlastung des Stromnetzes zu verringern, ohne dabei an Komfort einzubüßen.
Lassen Sie Ihre Anlage überprüfen: die richtige Dimensionierung sorgt für hohe Effizienz und verhindert Spitzenlasten.
Als Energiepartner denkt Antargaz gerne mit Ihnen über Lösungen mit Gas (wie Propan/LPG) nach, die Ihren Komfort erhöhen und Ihnen helfen, Ihren Stromverbrauch in Spitzenzeiten zu senken. So bauen Sie eine Energieversorgung auf, die besser gegen Belastungen des Stromnetzes gewappnet ist.
Möchten Sie wissen, was in Ihrer Situation am sinnvollsten ist (Strom, Gas oder eine Kombination)? Antargaz hilft Ihnen gerne weiter.